Die Geschichte des Glarner Tennis Clubs

1927 Gründung im Hotel Glarnerhof in Glarus.
1928
Beschluss, 2'025 m2 Boden von Marie Freuler im Wydenbett Ennenda für 12'400 Franken zu erwerben.
1928 Erste Spiele auf den 2 Plätzen.

Obligation 1928

1936 Diskussion über die Erstellung eines «Unterstandes».
1952 Beschluss zum Bau eines Garderobenhauses mit Architekt J. Speich.
1953 Bau des Garderobenhauses für 27'000 Franken.Gründliche Renovation der Plätze inkl. Linienanstrich für 3'000 Franken. Errichtung von 12 m hohen Gittermasten (Beleuchtung) für 4'000 Franken. Diese müssen wieder abgerissen werden
1953 Einweihungsfest mit TC Rüschlikon und TC Wädenswil. Exhibition mit der Fred Perry Gruppe. Perry gewann von 1934 bis 1936 dreimal hintereinander das Tennisturnier in Wimbledon. Darüber hinaus gewann er auch dreimal die Einzelkonkurrenz bei den US Open sowie je einmal bei den Australian Open und den French Open, womit er der erste Spieler war, der einen sogenannten Karriere-Grand-Slam vollbrachte. Von 1931 bis 1936 wurde Perry in den Top Ten der Weltrangliste geführt. 
1953 Beleuchtung geplant, Gemeinde lehnt das Gesuch ab.

Foto der Anlage 1953 

1955 Einbringen von Plastiklinien für 350 Franken pro Platz.
1955 Beschluss zum Bau eines dritten Platzes. Erwerb von 863 m2  für 12'945 Franken von Dr. G. Freuler.
1956 Löschung der alten Servitute aus dem Kaufvertrag vom 23. März 1928.
1956 Eröffnung des dritten Platzes.
1966 Ausbau des Clubhauses. Neuer abgeschlossener Aufenthaltsraum, ein Teil des überdeckten Vorraums wurde abgeschlossen, südlich davon wurde eine erhöhte Sitzgelegenheit von 5 m Länge und  1.5 m Breite errichtet. Kauf eines Kühlschranks.
1967 Plastiklinien müssen ersetzt werden.
1968 Der Bau eines vierten Platzes wird in Erwägung gezogen (30 neue Mitglieder im 1967), die Planung einer Beleuchtung hat erste Priorität.
1968 Der GTC stellt ein Gesuch zur Erstellung einer Tennisplatzbeleuchtung an den Gemeinderat Ennenda, nachdem die HV einen Betrag für 13'000 Franken bewilligt hat. Nach Intervention des Glarner Heimatschutzes lehnt der Gemeinderat Das Gesuch ab. Der GTC rekurriert mehrmals.
1969 Anschaffung einer gebrauchten Ballwurfmaschine.
1970 Am 5. Juni muss der Gemeinderat publizieren: «Man nimmt davon Kenntnis, dass das Bundesgericht die staatsrechtliche Beschwerde des Tennisklubs betreffend Tennisplatzbeleuchtung gutgeheissen hat».
1971 Einweihung der Beleuchtung mit den Gebrüdern Markus und Heinz Günthardt, trainiert von Ruedi Stüssy.  Markus Günthardt war von 1978 bis 1985 Profi-Tennisspieler auf der ATP Tour. In dieser Zeit spielte er auch im Davis Cup. Heinz Günthardt war jedoch der erfolgreichere der beiden Brüder und gewann insgesamt fünf Einzelturniere und 22 Doppelturniere, die meisten davon mit seinem ungarischen Doppelpartner Balázs Taróczy. Mit diesem gewann er 1985 als wichtigsten Sieg das Doppelturnier in Wimbledon. Weitere wichtige Erfolge: Sieg im Doppelturnier der French Open 1981 mit Balázs Taróczy, Siege im gemischten Doppel mit Martina Navrátilová bei den French Open 1985 und den US Open 1985. Nach seiner Karriere als Tennisspieler wurde Günthardt Tennistrainer und betreute ab 1992 Steffi Graf bis zum Ende ihrer Laufbahn 1999. 
1975 Anschaffung einer Ballbackplatte (Edy Küttel, R. Stüssi) für 500 Franken.
1977 Installation einer Heizung im Clubraum.
1979 Errichtung einer Trainingswand 6 x 12 m für 22'000 Franken.

Foto der Anlage mit Beleuchtung der Plätze 1+2 sowie Trainingswand - noch vor dem Bau des Salem

1980 Turnhalle Buchholz steht am Montagabend dem GTC zur Verfügung.
1981 Eine Verlegung der gesamten Tennisanlage wird ins Auge gefasst: 4 Plätze, grösseres Clubhaus und eine Trainingswand für total 600'000 Franken in der Allmeind. Da die Gemeinde nur Realersatz für den Boden geben will, bereitet man die Erneuerung der Plätze vor.
1982 Erneuerung der Plätze für 110'000 Franken und Wechsel der Unterlage von Mergel zu Swiss-Tan. Die Einweihung erfolgt am 30.4.1983.
1983 Platzbeleuchtung Platz 3 für 20'000 Franken.
1984 Automatische Bewässerungsanlage für 41'000 Franken.
1986 Erneuerung des Gitters Platz 3 für 6'000 Franken.
1987 Im Zusammenhang mit dem Salem-Neubau wurde ein neuer Zugang mit grossem Eingangstor erstellt, der Aufenthaltsplatz wurde vergrössert
1988 Renovation der Plätze, nach Regen wesentlich schneller bespielbar.
1991 Abbruch des alten Clubhauses. Bodenabtausch von 70 m2 mit der Gemeinde Ennenda (Zurückversetzung Richtung Osten), was eine Verlegung des Wiesenweglis bedingt.
1992 Bau des neuen Clubhauses. Eigenkapital 150'000 Franken. Für 160'000 Franken wurden von den Mitgliedern Anteilscheine (Tenderanleihen mit Rückzahlung in 10 Jahren) gezeichnet. Baupräsident war Röbi Bernold, als Baumeister fungierte J. Funk.

Bau des Clubhauses 1992 

1996 Installation neue Scheinwerfer.
1998 Bau von 6 GTC-Parkplätzen.
1999 Neu darf bis 22.00 Uhr gespielt werden.

75 Jahre GTC in den 'Glarner Nachrichten'

2004 Erneuerung Umzäunung und Flutlicht für 47'625 Franken, vorwiegend durch Eigenleistungen.

Umbau von 2004 im 'Fridolin'

2009 Die zwei Linden auf dem Sitzplatz müssen gefällt werden.
2015 Um- und Ausbau der bestehenden Küche inkl. neuem Kühlschrank, Glaskeramikherd, Backofen und Dampfabzug für 7'500 Franken und viel Fronarbeit durch die Jungsenioren.
2019 Bau von Allwetterplätzen für 316'052 Franken, davon 180'734 Franken Eigenkapital, 77'000 Franken Beiträge von Kanton und Gemeinde sowie 25'140 Franken durch Crowdfunding.

Gesamtsanierung 2019 mit Einbau von Allwetterplätzen, neuer LED-Bleuchtung und neuer Bewässerungsanlage.